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Molykote Antiseize Pasten

Molykote Antiseize Pasten

Durch dünne Festschmierstoffschichten, die sehr hohe Lasten übertragen können sowie eine sehr gute Antiverschleisswirkung aufweisen, sind Oberflächenschäden vermeidbar, die durch hohe Flächenpressung entstehen können. Festschmierstoffhaltige Schmierpasten eignen sich vorwiegend als Montagehilfen sowie als Einlaufschmierstoffe.

Schwarze Pasten wie Molykote G-rapid plus, Molykote G-n plus oder Molykote U-n enthalten in der Regel Molybdändisulfid (MoS2) und zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr hohe Lasten aufnehmen können, Verschleiss verhindern und einen sehr kleinen Reibungskoeffizient aufweisen. Neben MoS2 werden auch eine Reihe von weiteren Festschmierstoffen eingesetzt, so dass diese Schmierstoffe bedeutend bessere tribologische Eigenschaften aufweisen als MoS2 allein.

In Anwendung mit oszillierender Bewegung oder bei Vibrationen werden Pasten eingesetzt, die eine Kombination von weissen Festschmierstoffen enthalten. Beispiel sind die Pasten Molykote P-40, Molykote DX oder Molykote D. Diese Produkte haben sich hervorragend bei der Bekämpfung von Passungsrost (Tribokorrosion) bewährt. Darüber hinaus werden weisse Pasten in der Technik dort eingesetzt, wo schwarze Pasten aufgrund der Verschmutzungsgefahr unerwünscht sind.

Ein wichtiges Einsatzgebiet von Pasten ist in Schraubenverbindungen. Sie ermöglichen ein kontrolliertes, reproduzierbares Anziehen der Schrauben und stellen sicher, dass die Schrauben wieder problemlos gelöst werden können und Korrosion vermieden werden. Besonders bei Edelstahlschrauben ist der Einsatz von Pasten unumgänglich um ein Fressen zu verhindern. Hierfür sind spezielle Festschmierstoffpasten entwickelt worden, zum Beispiel die Molykote 1000 und das Molykote P-37. Besonders die Festschmierstoffe des Molykote P-37 weisen eine sehr gute Hochtemperaturstabilität auf und erlauben zerstörungsfreies Lösen der Schraubenverbindungen nach Hochtemperatureinsätzen.

Eigenschaften von Pasten (PDF)